Ja, aber wie reichhaltig? Haben wir Durianfruchtsaft, der viele Nährstoffe zu bieten hat?
Nein, Durian findest du bei uns nicht.
Hast du je versucht, einen in der Hand zu halten und schälen, mit den vielen Dornen?
„Reichhaltig“ muss man dann ausschließen. Können wir unser Buffet erstmal „ordentlich“ bezeichnen?
Wir mögen es, wenn die Produkte beim Frühstücksbuffet auf Tellern oder Tabletts der gleichen Farbe oder Material serviert werden.
Wir versuchen, süß und herzhaft getrennt zu halten, oft die Theke von Krümmel, Tropfen oder Flecken zu reinigen. Wir behalten immer ein Auge drauf, wenn der Kuchen bis fast zum letzten Stück aufgegessen wurde oder wenn die Marmeladendosen leer sind.
Über das „reichhaltige“ Buffet haben mein Vater und ich vor einigen Tagen diskutiert.
Uns über sowas streiten ist nichts neues.
Wir mussten die Datei an die Druckerei schicken, mit der Grafik, die wir auf die Menüs ausdrucken.
Die Menüs finden morgens unsere Gäste, die Halbpension gebucht haben, Frühstück und Abendessen.
Unser einleitender Satz, den wir jetzt haben, lautet: „einen guten Morgen geben wir Ihnen mit unserem reichhaltigen Frühstücksbuffet“.
Ja, aber wir reichhaltig?
Ganz genau.
Darum haben wir den Satz geändert. Zufälligerweise mussten wir neue Blätter bestellen in den Tagen, wo wir unser Buffet renoviert haben.
Wir haben ein neues gebaut, zusammen mit dem anderen, Mitte des Raumes.
Die Vorgeschichte:
Vor 2 Jahren, als wir nach der ersten Coronawelle wiedereröffnet haben, war der Frühstücksservice derjenige, bei dem die größten Einschränkungen berücksichtigt werden mussten.
Während der ersten Saison haben wir die Gäste direkt am Tisch serviert, also ohne Self-Service an der Theke. Letztes Jahr, im Gegenteil, haben wir versucht trotz Vorsichtsmaßnahmen das Buffet anzubieten.
Wir haben zum Beispiel versucht, die Produkte auf drei verschiedene Bereiche des Raumes zu verteilen. Wir haben in der Tat, obwohl sehr handwerklich mit Tischen, haben wir zwei weitere Buffets geschafft.
Hygiene + Maske, – Menschenansammlungen
Eins von den zwei provisorischen Buffets hat den Platz des „Direktionstisches“ genommen, wo wir normalerweise zu Mittag aßen, um schnell bei der Rezeption zu sein, als jemand klang. Zu der Zeit hatten wir jedoch nicht Cristina an der Rezeption, die sich morgens um den Empfang der Gäste kümmert. Nur Tante Elena, die historisch immer um 14 Uhr anfängt, war damals mit uns.
Also „unser“ Tisch haben wir nicht mehr gebraucht und das neue Buffet fanden wir inzwischen sehr praktisch.
Wir haben gewartet, um herauszufinden, ob Alberto und den anderen Mädchen die eventuell „feste“ Neuheit gefallen würden, und wir sind gestartet.
Firma angerufen, die Gipsplatten und Farben herstellt; in den Kalender geschaut, an welchen Tagen weniger Gäste im Haus waren… Das Buffet ist fertig.
Absichtlich schlicht, quadratisch und mit der gleichen Farbe wie die Wand gemalt. Das Buffet muss nicht auffallen, sondern die Produkte, die drauf sind.
Wie finden wir es?
Ordentlich.



