#3 DAS STADTRADELN

Unsere größte Stärke? Ganz klar die Lage.
Das bestätigen zahlreiche Bewertungen auf verschiedenen Plattformen. Die meisten Gäste wählen uns wegen unserer Lage.

Natürlich gibt es auch Nachteile. Zum Beispiel befinden wir uns an der Hauptstraße. Doch die Zimmer, die wir letzten Winter renoviert haben – die „an der Front“ – wurden so gestaltet, dass dieser potenzielle Störfaktor zum Vorteil für unsere Gäste wird.

Zunächst haben wir sie bestmöglich schallisoliert und dafür gesorgt, dass die Klimaanlage effizient arbeitet. Letzte Saison bestätigten uns die Gäste: Bei geschlossenen Fenstern war kein Geräusch zu hören.

Dann haben wir die Vorteile der Südausrichtung bestmöglich genutzt: das Licht, die Aussicht auf den Monte Rocchetta, die Balkone mit bequemen Sesseln.

Und dann?
Vom Garten unserer Bar aus muss man nur die Straße überqueren, um den kleinen Weg zum Strand zu erreichen. Er ist kurz (etwas mehr als 50 Meter) und nicht für Fahrzeuge zugänglich – also sicher.

Dort kann man auch direkt auf den Fahrradweg gelangen – ein echter Luxus. Ohne je auf die Straße zurückzukehren, kann man Richtung Torbole radeln, dem Fluss Sarca bis nach Arco folgen, weiter nach Dro, Fies, den Cavedine-See und sogar den Toblino-See fahren.

Oder natürlich Richtung Altstadt von Riva, zur Piazza Catena, von wo aus man auf den Ponale-Weg oder den atemberaubenden neuen Panorama-Radweg gelangt. Dieser wird in Zukunft mit dem Radweg von Limone verbunden, doch selbst jetzt (auch wenn er nach ca. 1,5 km gesperrt ist) ist er eine wunderbare Strecke – zu Fuß oder mit einem Stadtrad.

Und genau deshalb glauben wir, dass ein Stadtrad bei uns unverzichtbar ist – für ein Hotel in DIESER Lage, über 10-15 Gehminuten vom Zentrum entfernt.

Ein Rad, um das Parken zu vermeiden. Ein Rad, um das eigene „gute Fahrrad“ für die Touren sicher in der Garage zu lassen – denn abends zum Essen oder für ein Eis nimmt man es nur ungern.

Ein bequemes Transportmittel, um ohne Ziel auf den Radwegen zu fahren. Ich liebe es, das im Winter zu tun, wenn ich eine halbe Stunde Zeit habe – die frische Luft spüren, mich umsehen…

Doch manchmal gibt es zwischen Reden und Tun ein Meer – oder in unserem Fall einen See.

Um einen PERFEKTEN Service zu bieten, bräuchten wir 150 Fahrräder – zwei pro Zimmer bei 75 Zimmern (Kinder nicht einmal eingerechnet).

Doch wo sollen wir die alle unterbringen? Wir haben oft darüber nachgedacht, uns beraten lassen, aber realistisch gesehen fehlt uns der Platz für ein großes Dach oder eine Garage.

Also dachten wir: Könnten wir auf der kleinen Wiese neben dem Parkplatz der Green- und Balance-Zimmer eine kleine Überdachung bauen? Wie viele Fahrräder könnten dort Platz finden?

10. Vielleicht 12, wenn wir sie eng stellen.

Also haben wir uns entschieden, den Green-Zimmern – genau wie den Balance-Zimmern – exklusive Fahrräder zuzuweisen. So hätten die Gäste ihre Räder direkt vor der eigenen Tür. Und bei 8 Zimmern, mal 2 (weil sie für Erwachsene gedacht sind), wären das 16 zusätzliche Fahrräder.

Mit ein wenig Tetris haben wir sie zwischen der alten Überdachung und der neuen untergebracht.

Die anderen Räder – die weißen, für die, die uns kennen – bleiben dann für die Gäste der anderen Zimmer verfügbar.

Natürlich sind wir noch weit davon entfernt, für jeden Gast ein Fahrrad zu haben. Aber besser als nichts…

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